Das Erste, was man bemerkt, ist keine Farbe und kein Gegenstand, sondern eine Temperatur. Der Kalkstein hält die Kühle der Nacht bis weit nach Sonnenaufgang, sodass sich das Haus in seinen ersten Stunden wie das Innere eines großen, ruhigen Steins anfühlt.
Nahezu jede Oberfläche stammt aus demselben Steinbruch, ein Tal weiter. Die Architekten widersetzten sich dem Kontrast fast bis zur Sturheit. Böden, Wände und die lange Bank unter dem Fenster sind aus einer Ader geschnitten, sodass die Maserung wie Wetter durch die Räume zieht.
Masse ist hier keine Schwere. Sie ist sichtbar gemachte Geduld.
Die Bewohner beschreiben das Leben hier als eine langsame Verhandlung mit dem Licht. Am Morgen folgen sie ihm nach Osten; am Nachmittag ziehen sie sich davor zurück. Möbel gibt es wenige, denn der Stein spricht bereits so viel. Was bleibt, verdient seinen Platz durch Berührung.
Genau solche Entscheidungen — ein Material, mit dieser Sorgfalt betrachtet — stehen im Mittelpunkt jedes LILTERIEUR-Projekts. Wenn Sie sich diese Art des Denkens auch für Ihre eigenen Räume wünschen, ist unsere Konzept- und Materialberatung dafür da.